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Kindergarten / Gemeindeschulen

kindergartenKindergarten

Die fünf- und sechsjährigen Kinder besuchen je nach Quartier den Kindergarten Puoz, Mulin oder Cho d'Punt. Eine vierte Kindergärtnerin, die sogenannte Sprachbegleitperson, verstärkt den Kontakt mit der romanischen Sprache.

Die Sprachbegleitperson ist im Rotationsprinzip zu gleichen Anteilen in allen Kindergärten anwesend. Der Kindergarten wird seit dem Schuljahr 2002/03 neu als Blockzeitenkindergarten geführt (07.50 bis 12.00 Uhr plus zwei Nachmittage), d.h. dass die fünfjährigen Kinder an vier Vormittagen sowie an einem Nachmittag unterrichtet werden, die sechsjährigen an fünf Vormittagen sowie an einem Nachmittag. Die maximale Präsenzzeit der Kinder beträgt am Morgen 4 Stunden 10 Minuten, die minimalen drei. Die Dauer wird von den Eltern bestimmt.


primarschulePrimarschule

In der Primarschule werden ca. zwei Drittel der Lektionen in romanischer und ca. ein Drittel der Lektionen in deutscher Sprache unterrichtet. In der ersten und zweiten Klasse erfolgt der Unterricht weiterhin nach dem Prinzip «eine Person – eine Sprache», d.h. die Klassenlehrkraft unterrichtet die Fächer in romanischer Sprache, die zweite Lehrperson übernimmt die in Deutsch unterrichteten Fächer. Ab der dritten Klasse wird ebenfalls innerhalb einer Lektion nur eine Unterrichtssprache gesprochen, jedoch kann die gleiche Lehrperson ein Fach in Romanisch und das andere in Deutsch erteilen.


oberstufeOberstufe

Die Oberstufe besteht aus Real- und Sekundarschule. Auch Schülerinnen und Schüler aus Bever und Celerina besuchen unsere Oberstufe. In der Sekundar-und Realschule erfolgt die Vermittlung des Unterrichtsstoffes zweisprachig. Dabei geht man vom Prinzip «pro Lektion eine Unterrichtssprache» über zum Prinzip des «integrierten Sprachgebrauchs», das heisst, dass die Lehrkräfte und zuweilen auch die SchülerInnen den Sprachwechsel innerhalb einer Lektion bestimmen können. Damit will die Schule eine ausgewogene Zweisprachigkeit in allen Fachbereichen und Themen bewirken. Seit dem Schuljahr 2005/06 ist das Modell C eingeführt worden. Das ist ein dreistufiges Niveaumodell in den Fächern Deutsch, Romanisch, Mathematik/Geometrie und Englisch. Damit wird jedem Schüler und jeder Schülerin unabhängig ihrer Zugehörigkeit zur Real- bzw. Sekundarschule die Möglichkeit geboten, gemäss ihren Fähigkeiten in den verschiedenen Fächern in das entsprechende Niveau eingeteilt zu werden. Falls der Schüler oder die Schülerin in mindestens zwei Fächern nicht im untersten Niveau ist und die Gesamtbeurteilung es rechtfertigt, gilt er/sie als Sekun darschüler oder –schülerin. Das Niveau-System führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit für Schüler und Schülerinnen und damit zur Bildung von homogeneren Lerngruppen in den entsprechenden Fächern. Ziel der Schule ist es, den unterschiedlichen Begabungen, Interessen und Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen noch besser Rechnung zu tragen und eine Schule mit möglichst wenig Überforderten und Unterforderten zu gewährleisten.


Integrierte Förderung

Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sind an unserer Schule in ihren Altersklassen integriert und werden im Klassenverband durch Heilpädagoginnen speziell betreut und gefördert. Die Förderung geschieht im allgemeinen im Klassenzimmer.

Begabtenförderung

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen und Hochbegabte werden an unserer Schule durch eine Fachperson für Begabtenförderung an einem Nachmittag in der kleinen Gruppe der Begabtenförderung speziell unterstützt. Die Teilnahme in der Begabtenförderung setzt eine Abklärung durch den schulpsychologischen Dienst voraus.

Linguistische Integration

Wenn ein Kind aus einem anderen Sprachraum nach Samedan zieht und einer der beiden Schulsprachen nicht mächtig ist, so werden ihm während 2 Jahren zwischen 5 und 10 Lektionen Sprachunterricht pro Woche (Romanisch oder Deutsch) ge währt. Diese Integrationshilfe geschieht in der Regel nicht in zusätzlichen Lektionen, sondern findet in Absprache mit der Klassenlehrkraft innerhalb des für das Kind gültigen Stundenplanes statt.

Sprachkurse für Eltern

Die Schule organisiert zusammen mit der Lia rumauntscha Sprachunterricht für Eltern, die die romanische Sprache erlernen möchten, damit sie ihre Kinder begleiten können.

Schulsozialarbeit

Seit 2010 verfügt die Gemeindeschule Samedan in Kooperation mit den Gemeindeschulen von Pontresina und St. Moritz über eine Schulsozialarbeiterin. Die Schulsozialarbeit nimmt sich der Probleme der Schülerinnen und Schüler in Schule und Familie an und ist ein Angebot, welches unsere Schüler freiwillig nutzen können.

Blockzeiten und Schulhort «Arch in tschêl» in der Primarschule

Die Gemeinde Samedan hat seit dem Schuljahr 2002/03 Vormittags-Blockzeiten für die Primarschule eingeführt. Die Schulkinder haben die Möglichkeit, den Schülerhort zu besuchen. Dies heisst, dass die Gemeindeschule über die Strukturen besitzt, die Kinder zwischen 7.45 bis 12.00 Uhr betreuen zu können.

Mittagstisch

Seit 2008 verfügt die Gemeindeschule über einen Mittagstisch, welcher am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag angeboten wird. Der Mittagstisch beginnt um 12.00 Uhr mit dem Essen, wobei die Schüler ihr eigenes Essen von zu Hause mitnehmen können oder gegen einen Zuschlag ein warmes und gesundes Essen frisch serviert bekommen. Die Schülerinnen und Schüler, welche den Mittagstisch besuchen, werden bis um 13.45 Uhr betreut.

Schülerhort

Den Schülerinnen und Schüler der Primarschule steht für die unterrichtsfreie Zeit am Morgen ein Schulhort zur Verfügung. Dieser ist von 7.45 bis 8.30 Uhr sowie von 11.15 bis 12.00 Uhr geöffnet. Der Schulhort ist in einem Schulzimmer eingerichtet, das mit Spielen aller Art, Büchern für verschiedene Alterskategorien sowie Mal- und Bastelutensilien ausgestattet ist, die den Kindern gratis zur Verfügung stehen.
Die Betreuung wird durch eine Hortnerin sichergestellt. Die Hortnerin spricht mit den Kindern primär romanisch. Auch Aufgaben können im Schülerhort erledigt werden.

Schülerchor «Las Filomelas da Samedan»

Der Dirigent unseres Schülerchores ist dipl. Gesangslehrer und hat grosse Erfahrung als Chordirigent. Unter seiner Leitung wird einmal wöchentlich in drei verschiedenen Gruppen geprobt. In der Unter- und Mittelstufe werden vor allem ein- und zweistimmige Lieder sowie Kanons gesungen. In der Oberstufe werden bei der Lieder wahl nach Möglichkeit auch persönliche Wünsche und Musikstile berücksichtigt (Rock, Pop).
Die «Filomelas» sind in den letzten Jahren regelmässig bei kommunalen, regionalen oder gar nationalen Anlässen aufgetreten und es ist ihr erklärtes Ziel, jedes Jahr an einzelnen Gesangsveranstaltungen teilzunehmen.  

Weitere Informationen:

www.scoulasamedan.ch/